Wussten Sie, dass es möglicherweise die Weihnachtsfrau gab?
Tout le monde connaît bien le Père Weihnachten mais qui est donc celle qu’on appelle « la Mère Noël »? Celle à qui la publicité donne parfois le rôle d’épouse du Weihnachtsmann? Si tous les enfants apprennent un jour que le Vieil homme à la barbe blanche est beaucoup moins réel qu’ils ne l’imaginaient, il semblerait que Mère Noël ait réellement existé.
Tante Arie
In der Franche-Comté, am 13.e Im 17. Jahrhundert war es weder der heilige Nikolaus noch der Weihnachtsmann, der den Kindern an Heiligabend Geschenke brachte: Es war die alte Tante Arie. Die Überlieferung beschreibt sie als eine sehr alte und freundliche Dame mit jugendlich gebliebenem Gesicht. Kurioserweise trug sie Schuhe, die ein wenig wie Krähenfüße aussahen. Warm in ihre Winterkleidung gehüllt, bereiste sie das Land, einen Spazierstock in der einen Hand, das Halfter ihres Esels in der anderen. Letzterer trug auf seinem Rücken zwei große Körbe voller Spielsachen und Leckereien, die Tante Arie an die braven Kinder verteilen sollte. Kurz gesagt, eine weibliche Version des heiligen Nikolaus.
Es wird erzählt, dass diese Dame in einer Höhle im Wald am Lomont lebte und dort Tausende von Spielsachen für die kommenden Weihnachten aufbewahrte. Manchmal trieb sie jedoch auch böse Streiche. Da sie beispielsweise faule Frauen, die schlecht Wolle spannen, nicht ausstehen konnte, verwickelte sie deren Fäden so sehr, dass die jungen Mädchen am Weihnachtsabend ihre Spindeln leerten, damit Arie sie nicht anfassen konnte. Die fleißigste Arbeiterin des Landes erhielt einen Beutel voller Goldmünzen als Mitgift.
Die gute Gräfin
Der genaue Ursprung der legendären Tante Arie ist unbekannt. Einige Folkloristen vermuten, dass es sich um eine junge Adlige aus der Region namens Henriette d'Orbe handeln könnte. Die Witwe des Grafen von Württemberg verwaltete ihre Ländereien in der Franche-Comté selbst und war so freundlich zu den Bauern und Armen, dass die Einwohner von Montbéliard ihr den Spitznamen „die gute Gräfin“ gaben.
Sie hat in ihrem Leben so viel Gutes getan, dass die gute Gräfin Henriette nach ihrem Tod im Jahr 1444 offiziell zu Tante Ariette und dann einfacher zu Tante Arie wurde.

